Die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs – wie das Bezahlen der Zukunft aussehen wird

Lange gab es beim Zahlungsverkehr nicht viele Möglichkeiten. Im Alltag wurde in bar oder mit Karte gezahlt. Bei Rechnungen wurde überwiesen. Inzwischen ist das nicht mehr der Fall.

Durch die Digitalisierung hat sich auch der Zahlungsverkehr grundlegend verändert. Neben Kryptowährungen gibt es noch einige weitere Methoden zur Einzahlung. Vor allem das Smartphone sollte diesbezüglich genannt werden. Es entwickelt sich immer mehr zu einer Art elektronischem Portemonnaie.

Mobile Payment die Zukunft des Zahlungsverkehrs?

Bisweilen gibt es noch recht wenige Menschen, die Mobile Payment zum Bezahlen nutzen.

Zumindest in Deutschland. Werfen wir einen Blick auf andere Länder der Welt, sieht das Ganze schon ein wenig anders aus. Vor allem in Asien ist Mobile Payment bereits gang und gäbe. Viele Menschen nutzen ihr Smartphone, um für die unterschiedlichsten Dinge zu bezahlen.

Das ist nicht nur im Supermarkt, sondern beispielsweise auch in Hotels möglich. In Deutschland ist das keineswegs der Fall. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass es momentan noch wenige geeignete Dienste gibt. In Asien sind beispielsweise wePAY und LINE PAY beliebt.

Dabei handelt es sich um spezielle Dienste von populären Messenger-Apps. Bisweilen konnte sich Mobile Payment in Deutschland und anderen europäischen Ländern noch kaum durchsetzen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich das schon bald ändern wird. Schließlich bringt Mobile Payment einige Vorteile mit sich.

Vorteile von Mobile Payment

Das Bezahlen mit Smartphone könnte einige Probleme lösen.

Es würde beispielsweise dem ständigen Schlangestehen entgegenwirken. Mobile Payment ist nämlich um einiges schneller als das Bezahlen mit bargeld oder Karte. Zum einen muss der Empfänger im Normalfall keine umständliche Authentifizierung durchführen. Zum anderen fällt das Handhaben von Bargeld weg beziehungsweise es wird automatisch und komplett digital übernommen.

Das hat auch den Vorteil, dass es um einiges hygienischer zugeht. Bei den aktuellen Umständen wäre es kaum verwunderlich, wenn dieser Punkt zur Popularität des Mobile Payments beiträgt. Es könnte passieren, dass Menschen aus Furcht vor einer Ansteckung mit dem Smartphone bezahlen und sich das Mobile Payment so langsam etabliert.

Warum die Entwicklung des Zahlungsverkehrs nur langsam vorangeht

Digitale Lösungen sind nichts, worüber in Deutschland nicht diskutiert wird. Den Einzelhandelsgeschäften ist nämlich klar, dass alles auf eine zunehmende Digitalisierung hinausläuft und sie sich den Umständen anpassen müssen.

Zumal es bereits andere Länder gibt, wo entsprechende Technologien zum Einsatz kommen. Unter anderem Japan steht diesbezüglich an der Spitze. Trotz dessen geht es mit der Entwicklung des Zahlungsverkehrs nur schleichend voran. Ein Grund dafür ist, dass es bisher noch kein einheitliches technisches Modell für die verschiedenen elektronischen Bezahlverfahren gibt.

Ein solches wäre jedoch erforderlich, damit im Einzelhandel Zahlungen ohne Komplikationen empfangen werden können. Ähnlich kritisch sehen viele das Bezahlen ohne Personal und ohne Kasse. Hierbei müsste unter anderem geklärt werden, wie sich das Risiko von Ladendiebstählen reduzieren ließe. Ohne Personal und Kasse nehme dieses schließlich selbsterklärend zu.

Es braucht daher alternative Lösungen. Solche scheinen bisher allerdings weder in Deutschland noch in einem anderen Land Europas vorzuliegen. Wir werden uns mit der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs also noch ein wenig gedulden müssen.